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Phytotherapie = Pflanzenheilkunde

„Der Mensch kann zwar helfen, die Natur allein aber kann heilen.“ (A.Vogel)

Jede Pflanze trägt ihr ganz eigenes Potential in sich, den Menschen zu heilen. Dazu kann man sich nach den Wirkstoffen richten und die Pflanze zeigt es in ihrem Wesen.

Pflanzen wirken auf den Körper, aber auch auf der Ebene der Psyche.

Es gibt Pflanzen, bei welchen eine sogenannte "Umkehrwirkung" möglich ist. In einer zu hohen Dosis eingenommen bewirken sie das Gegenteil von dem, was erwünscht ist.

Die Pflanzen werden in der Naturheilkunde vom Therapeuten für jeden Menschen individuell ausgesucht und zusammengestellt. Nach humoralmedizinischen Ansätzen wirken Pflanzen kühlend oder wärmend, befeuchtend oder trocknend. Es ist eine Kunst, nicht einfach ein Symptom zu behandeln, sondern die Krankheit und den Menschen in seinem Wesen zu erfassen und so seine ganz persönliche Pflanze oder Mischung zu bestimmen.

Formen:

Tee: Fördert das Feuchtigkeits-, und Wärmeprinzip und verhilft zu einer Ruhepause im hektischen Alltag. In seiner Wirkung ist der Tee nicht allzu stark. Die Zubereitung des Tees ist massgebend dafür, welche Wirkstoffe aus der Pflanze gelöst werden und je nachdem, wie lange ein Tee ausgezogen wird, verändert sich auch die Konzentration der Wirkstoffe.

Tinktur: Ist in der Wirkung stärker als der Tee, ist schneller und unkomplizierter in der Anwendung und kann indivuduell zusammengestellt und gut abgestimmt werden.

Spagyrik: Wirkt im energetischen Prinzip stärker als Tee oder Tinktur. Seelische Themen werden bevorzugt mit Spagyrik behandelt.

Wildküche: Wirkt stark auf der körperlichen Ebene. Der Geschmack und die Inhaltsstoffe der Pflanze  sind in dieser Form unmittelbar erkenn- und geniessbar.

Fertigpräparate: Sind meistens standartisiert in der Konzentration der Wirkstoffe und geprüft durch Swissmedic. Die Anwendung kann hier oft nicht individuell abgestimmt werden.

Homöopathische Zubereitung, potenzierte Form: giftige Pflanzen werden oft in einer verdünnten Form (oder spagyrisch) gebraucht, um den Körper nicht mit den Giftstoffen zu konfrontieren.